10. März 2018

Für die perfekte Welle

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Limited Editions by BoomArt

Veröffentlicht am 10. März 2018 von Roman

Die in Frankreich angesiedelte Kunstschmiede Boom-Art hat sich mit dem Surfboard Hersteller UWL-Surfboards zusammen getan und bietet Surfbretter in limitierten Sondereditionen an. Die Surfbretter bieten eine ziemlich gute Fläche, um als Leinwand für ausgefallene Kunst herzuhalten. Sie aus aus den Bereichen Pop-X-Art, oder aber auch als Träger sehr klassischer Motive. Insbesondere bei der letzteren Variante ergibt sich ein spezieller Eindruck. Die moderne Form des Surfboards, die gerne mit dazu passenden Bildern im Kopf von surfenden Jungs auf blauen Wellen verbunden ist, mit den filigranen kunsthistorischen Motiven, ergibt eine spezielle Wirkung und setzt solche Kunstwerke auch in moderneren Wohnungen oder Häusern in Szene. Passend zu diesem Einsatzzweck sind auch Aufsteller und Vorrichtungen zur Befestigung an der Wand gleich vorgesehen.

Denn zum Surfen sind sie wohl eher bei Preisen zwischen knaoo 2.000 und 5.600 Euro (für ein Triptychon) eher nicht gedacht. Wem das zu viel ist, aber die Idee dennoch spannend findet, kann sich auch bei den gestalteten Skateboards bei Boom-Art umsehen, die zwischen 100 und knapp 500 Euro (für eine ganze Serie) liegen und vielleicht einen noch anachronistischeren Kunstuntergrund darstellen.

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Apple HomePod – sounds good

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Apple hat Musik in den Genen. Nach dem iPod, iTunes, AppleMusic, Beats und den AirPods bringt Apple nun einen Homespeaker auf den Markt. Verfügbarkeit und Nutzen im Moment aber noch ziemlich eingeschränkt.

Veröffentlicht am 20. Jänner 2018 von Roman

Apple hat mit dem HomePod das Terrain der Homespeaker beschritten. Ein Bereich, den man schon recht früh für sich erkannte, allerdings immer irgendwie nur halbherzig verfolgte. Schon vor Jahren hatte Apple immer wieder recht umsmarte Lautsprecher im Programm, die aber eher eine Randerscheinung blieben und jeweils nach ein paar Jahren aus dem Angebot fielen. Dabei kümmerte man sich immer wieder um eine gewisse Soundqualität (etwas über dem aktuellen Consumer-Standard) und vor allem den Designanspruch. Richtige Hits sind diese Lautsprecher allerdings nie geworden. Mit AirPlay hatte man dann eigentlich sehr frühzeitig einen richtigen Trumpf in der Hand. Kabellos (via WiFi) und multiroomfähig war das Protokoll mit den eigenen WiFi-Routern. Etwas, was damals eigentlich nur ganz wenige HiFi-Anbieter am Markt hatten, darunter der Pionier B&O mit Beoplay. Doch das System von Apple war nicht nur einfach, sondern auch preislich verglichen extrem günstig zu haben.

Doch wie es mit den Innovationen halt so ist, es ist wunderbar, wenn man wo der Erste ist, allerdings nutzt es einem wenig, wenn das Terrain dann nicht gepflegt und weiter entwickelt wird. Und so haben immer mehr Hersteller ähnliche Lösungen auf den Markt gebracht - meist noch günstiger und vor allem auch außerhalb des eigenen EcoSystem nutzbar (ein Vor- und Nachteil bei Apple ist ja, dass man ein abgeschlossenes System hat, mit dem zwar nicht alles möglich ist, das was es kann, aber immer gut ineinander greift und reibungslos und deppensicher funktioniert).

Parallel entwickelten sich viele Hersteller auch im Bereich der Sprachunterstützung. Eigentlich wieder ein Thema, das von Apple durch den Kauf von Siri lange vor der Konkurrenz auf Millionen iPhones Einzug hielt. Und auch hier wieder, hat man sich nur langsam weiter entwickelt und Google und Amazon sind mit riesigen Schritten nicht nur entwicklungstechnisch an Apple herangekommen, sondern haben es mittlerweile gefühlt meilenweit überholt. Sehr schade! Insbesondere Amazon ist mit Alexa hier wirklich sehr aggressiv im Markt unterwegs und bietet eine große Range an kleinen akustischen Helferleins, die auch zum Spielen Spaß machen (Alexa, singe Happy Birthday für mich") und ein paar Aufgaben ("Alexa, wie wird das Wetter heute?") sehr gut erledigen uns sich so einen dauerhaften Platz in unserem smarteren Leben sichern.

Die Klangqualität und auch multiroomfähigkeit von beispielsweise Alexa ist allerdings eher bescheiden. Das hat dafür wieder SONOS sehr gut gelöst und bietet neben sehr ansehnlichen Boxen in unterschiedlichen Größe und Qualitäten auch eine tolle Experience. Musik von Spotify, TuneIn oder auch AppleMusic lässt sich so wunderbar frei in der eigenen Wohnung (oder Haus) nach Lust und Laune 'verteilen'. Und weil Apple hier in einem Stammbereich (war ja auch schon bei Spotify vor AppleMusic so) zusehends an Terrain verliert, hat man nun recht flott ein stiefmütterlich behandeltes internes Entwicklungsprojekt mit Bomben und Granaten auf den Markt gebracht. Wie immer mit einem sehr guten Marketing - nur leider nicht ganz ausgereift und vor allem ohnehin nicht überall verfügbar (in Österreich wartet man noch immer darauf). Die Soundqualität soll wirklich beeindruckend sein. Mit rundum angebrachten Speakern und Mikrofonen und einen eingebauten starken Chip (war auch schon im iPhone im Einsatz) wird hier laufend Musik und der Schall analysiert und darauf ein gut abgestimmtes Klangbild ermittelt. Keine schlechte Idee. Und mit dem PowerChip lasst sich auch Siri integrieren, was scheinbar aber nur sehr eingeschränkt funktioniert. Immerhin. Ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt nur abzuwarten, ob das bei Apple wieder eine Eintagsfliege bleibt, oder man sich hier doch noch um eine zügige Weiterentwicklung kümmert. Wir werden es ja sehen.

Der Tieftöner sitzt oben im Laut­sprecher und zeigt zur Decke, wodurch er eine große Bandbreite an tiefem, sattem Bass erzeugt den Raum erfüllt. Ein Ring aus sechs Mikrofonen und ein internes Bass‑EQ Mikrofon analysieren und korrigieren den Effekt des Raumes auf den Bass und sorgen für einen satten, gleichmäßigen Klang. Die Membran bewegt sich bis zu 20 mm damit der Bass auch bei geringer Lautstärke präsent ist. Für die höheren Töne kommt ein Ring aus sieben Hochtönern mit Beamforming zum Einsatz, wovon jeder einen eigenen Verstärker besitzt.

Durch die ringförmige Anordnung der 6 Mikrofone im Inneren des HomePods und den Apple A8 Chip kann der HomePod zusammen mit einer Echo- und Geräusch­kompensation hören und angeblich so, ohne dass man lauter sprechen muss und selbst wenn man am anderen Ende des Raums ist und laute Musik hört, jederzeit das Kommando "Hey, Siri" erkennen und darauf entsprechend reagieren. Das gehörte wird dabei aufgenommen, verschlüsselt und angeblich vollkommen anonym an die Apple Server weitergeleitet, die dann die entsprechende Auflösung und Funktion zurück liefern.

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"Hey, Siri" lautet das magische Kommando, bei dem man auch während der Musikwiedergabe und egal von wo den HomePod steuern kann. Eine ziemlich smarte Angelegenheit mit einem kleinen Haken: eine andere Möglichkeit zur Steuerung (zum Beispiel mittels der AppleMusic App) sucht man vergeblich. Hier bietet nur AirPlay2 Abhilfe. Aber anders als wenn man Musik aus dem Internet streamt, kommt die Musik dann direkt von iPhone, iPad oder Computer. Was insbesondere beim Telefon den Nachteil hat, dass man nicht gleichzeitig telefonieren oder auf YouTube Musik hören kann. Auch eine Videoaufnahme kann die Musikübertragung mittels AirPlay2 zum HomePod unterbrechen.

Wie geht es weiter, Apple?

Der erste, durchschlagende Erfolg ist erwartungsgemäß ausgeblieben. Noch ist die Integration von Siri zu schlecht gemacht. Was im Heimmarkt Amerika und bei Pop-Musik vielleicht noch ganz gut funktioniert, wird andernorts dann schon um einiges komplizierter. Völlig unverständlich war es auch, dass beim HomePod zwar zum Start Multiroom, AirPlay2 oder Stereo-Pairing angekündigt war, allerdings erst mittels späterem Softwareupdate. Was soll denn das bitte? Entweder ein Produkt ist reif für den Markt oder nicht. Aber wir wollen ja auch keine Autos kaufen, wo erst später die Sitzheizung per Update zum Nachrüsten ist.

Auch beim Preis bewegt man sich im oberen Segment, ist dann aber auch nicht mehr alleine am Markt. SONOS ist da vergleichsweise sogar günstig dagegen (mit der SONOS:1) und man bekommt von Anfang an Stereo, Multiroom und eine gute App-Steuerung dazu. Wenn man tiefer in die Tasche greift, dann schmilzt auch der vermeintliche (und etlichen Testern als sehr gut gewertete) Vorsprung bei der Soundqualität dahin. Für 349 Euro (ein Stück in Schwarz oder Weiß) kann man gerade mal einen Raum bespielen – und das nicht einmal in Stereo. Eine Steuerung für eine größere Wohnung mit beispielsweise 3 Räumen kommt dann gleich entsprechend teurer.

Wir in Österreich können ohnehin erst einmal abwarten. Seien es die Copyrights der Musikindustrie oder ein eigenartiges Vertriebskonzept bei Apple, auf jeden Fall kann man den HomePod hierzulande noch nicht kaufen. Und da das ganze auch nur vernünftig mit einer AppleID funktioniert und diese in Österreich einfach nicht erkannt wird (wenn man beispielsweise den HomePod in Deutschland besorgt aber mit einer in Österreich registrierten AppleID betreiben möchte). Der Markt der Anwender wird dabei allerdings von Monat zu Monat kleiner. Viele nutzen die immer besser und hübscher werdenden Alexa-Geräte (noch dazu zum Kampfpreis) oder steigen wie wir auf SONOS um. Ob es dann noch Sinn macht sich künftig einen HomePod anzuschaffen bleibt mehr als ungewiss. Wenn also Apple hier wegen mangelndem Ersterfolg den HomePod nur stiefmütterlich behandelt und nicht laufend neue Funktionen und Updates dafür rausbringt (zum Beispiel als Hub und Netzwerk via BluetoothMesh für Homekit), dann wird es schwer werden in diesem interessanten und großen Markt nachhaltig Fuß zu fassen. Schade, denn mit dem Kauf von Shazam, AppleMusic und der großen Verbreitung von iPhones und iPads hätte man doch einige Trümpfe in der Hand (gehabt).

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Was ist eigentlich eine Killer App?

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Der neue Trend: Animojis mit dem iPhone X aufnehmen und in Videos einbauen für lustige und überraschende Effekte

Veröffentlicht am 19. November 2017 von Roman

Mit dem Apple iPhone X wurde laut Apple eine neue Generation für Smartphones eingeläutet. An welchen Features macht sich das denn nun tatsächlich bemerkbar? Manchmal sind es nicht die offensichtlichen technischen Fakten, die den Leuten gefallen. Das neue iPhone X ist das erste iPhone mit einem OLED Display. OLED hat neben der farbintensiven Darstellungsmöglichkeit vor allem den Vorteil, dass die einzelnen Bildpunkte (und davon sind es in einem Display seit dem Retina Trend und damit super hohen Pixelauflösungen) selbst leuchten oder eben nicht. Bis dato produzierten die Bildpunkte nur die Farben und wurden von hinten mit einer Art Neonröhre wie bei einem hinterleuchteten Plakat strahlend in Szene gesetzt. Diese neue Technologie hat nicht nur den Vorteil, dass ein schwarzer Punkt nun auch wirklich tiefschwarz ist (weil ja kein Licht entsteht) und den angenehmen Nebeneffekt, dass so ein dunkler Pixel auch weniger Energie benötigt - ein kritischer Faktor bei den kleinen Geräten für die Hosentasche und den immer energiehungrigeren Rechenleistungen auf Höchstniveau.

Der Bildschirm beim iPhone X wurde auch weiters vergrößert und reicht nun von Rand zu Rand - dies sowohl oben als auch unten. Dafür musste der bekannte Home-Button weichen und somit auch Touch-ID (die Erkennung der Fingerabdruckes). Stattdessen wurde FaceID eingesetzt, welches mit überraschender Genauigkeit und Schnelligkeit das Gesicht erkennt und damit das Telefon entsperrt. Ein Blick auf das Display reicht also aus und mit einem Wischer nach oben ist man schon drin im Telefon. Eine kleine Aussparung auf der Oberseite des Displays (gerne Notch genannt) beherbergt dafür eine ziemlich ausgeklügelte Kameratechnik, die mittels Kamera und Laserabtastung das Gesicht scannt und intelligent erkennt. Ein großer Aufwand um eine bestehende und schon sehr gute Entsperrtechnik (TouchID) durch eine neue zu ersetzen. Freilich ergeben sich damit künftig eine Visionen, die auch in anderen Geräten Einzug halten könnten. Denn auch Laptop, Computer oder Sprachsteuerungs-Computer (HomePod) könnten damit die User erkennen, den Inhalt freischalten oder personifizierten Inhalt liefern. Dass mit dieser Technologie natürlich auch die Datenschutzexperten auf sich aufmerksam machen, ist selbstredend und es wird sich zeigen, die die Menschheit darauf reagiert und Nutzen vor der Gefahr des Identitätsmissbrauchs bevorzugt.

Das iPhone X hat natürlich auch noch andere technologische Neuerungen und Superlative zu bieten - wie viele andere Smartphone-Hersteller natürlich auch. Videokameras, die mit 240 Bildern pro Sekunde Filmen, jede Menge Prozessorkraft für flüssige Animationen und Berechnungen und vieles mehr. Das lustige an all der Technologie ist aber, dass es nicht die reinen Zahlenwerte sind, die den meisten Spaß und/oder Sinn machen. Jede Technologie ist nur so gut, wie sie auch (begeisterte) Anwender findet. Wollen das Millionen Leute nutzen oder besitzen, dann wird gemeinsam mit der Programmierung der diversen Sensoren und Rechenkraft dann eine sogenannte Killer App geboren. Und die muss nicht immer sinnvoll sein. Denn was die Menschheit zum Glück noch auszeichnet ist ein gewisser Spieltrieb, der in ihr steckt.

Apple selbst hat mit der Einführung von FaceID und den damit entstandenen Möglichkeiten der Gesichts- und Mimikerkennung nicht nur das Entsperren möglich gemacht, sondern auch noch eine kleine App Mit 100% Spaßfaktor mitgeliefert. Meiner Meinung nach ist genau das eine der großen Stärken von Apple. Nicht nur das rational mögliche umzusetzen sondern auch gleich noch etwas sehr emotionales damit mit umzusetzen. So kann man auf das Display des iPhone X blicken und ein kleines animiertes Emoji macht dabei die Gesichtszüge der Nutzers wie ein Emoji-Spiegelbild nach. Lippensynchron wird dabei auch Sprache und Ton aufgenommen und dieses kann man dann via Nachrichten-App versenden.

Und es hat nicht lange gedauert und mit diesem kleinen aber lustigem Gimmick haben User jede Menge Blödsinn angestellt, der nun durch YouTube und andere soziale Networks Verbreitung findet. Denn dieses animierten Emoticons werden nach dem aufnehmen dann mittels Schnittsoftware in bestehende Filme eingesetzt und realen Personen aufgesetzt. Mit teils sehr lustigen Ergebnissen. Aber sehr selbst. Hier haben wir ein paar Videos für euch ausgewählt - aber ihr findet zum Beispiel unter dem Begriff Animoji Karaoke noch jede Menge im Netz. Viel Spaß beim Zusehen.

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Der schönste Wahlkampf um Prozente

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Das Highlight im Wahlkampf

Veröffentlicht am 12. Oktober 2017 von Roman

Dieser Wahlkampf geht wohl in die Geschichte der Tiefpunkte unserer politischen Situation in diesem Land ein. Ein Spiegelbild der über viele Jahre kultivierten politischen Unkultur, wie sich die Kräfte auf den Rücken der Österreicher & Österreicherinnen einen Ringkampf nach dem anderen liefern und dabei ganz vergessen, dass man auch eine positive Arbeit erledigen könnte und damit auch Vorbild ist. Wie im Kindergarten, wird in fast 50 TV-Konfrontationen auf den diversen Sendern eine Wahlkampfolympiade abgefeiert. Und den Medien ist das ganz recht. Neue Inhalte gibt es kaum - und da freut man sich scheinbar fast kindlich über jeden Schmutzkübel, auf den man dann stundenlang in den TV-Sendungen und Blättern herumreiten kann. Eine solch eine Überzeichnung ist wirklich kaum auszuhalten. Und die Sensationslust wird befriedigt und geschürt.

Ein kleiner Lichtblick der Freude ist dabei den Werbern für die XXXLutz Kampagne gelungen. Auch, wenn es von unserer Konkurrenz gemacht wurde, muss man doch neidlos dazu gratulieren. Im Stil von Spitting Image performen die Spitzenkandidaten einen sympathischen Prozentesong, in denen ihnen wörtlich "Schwarz vor Augen" oder "Rot vor Neid" wird, wenn ein Möbelhaus höhere Prozente bei den Rabatten erreichen kann, als die jeweiligen Parteien. Da freut man sich schon fast auf die Werbepause, wenn die Politiker (und die unendlichen Kommentatoren) endlich mal kurz Sendepause haben. Und das geht scheinbar nicht nur uns so, sondern sehr vielen in diesem Land.

Bei der Werbeagentur (Demner, Merlicek & Bergmann) hat man jetzt auch gleich noch die Gunst der Stunde genutzt und eine sogenannte PreRoll (die geschalteten Werbungen vor YouTube zum Beispiel) produziert und die Charaktere scheinbar auch noch zu einem erweiterten Prozentesong herumhüpfen lassen. Schnell reagiert - und das kommt sicher gut an.

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Es kreucht und fleucht so schön

Veröffentlicht am 01. Oktober 2017 von Roman
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Dass nenn' ich mal eine wirklich schöne Serie von Insekten und Nutztieren im Grünen. Raku Inoue aus Kanada hat sie in Szene gesetzt. Unter dem Leitspruch „Trying something new“ hat der Designer mit Blüten und Blättern gearbeitet und diese so angeordnet, dass realistisch aussehende Insektennachbildungen unter dem Namen „Natura Insects“ entstanden sind. Noch mehr kreative Bilder findet man auf seiner Instagram Seite.

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Insekten, Bilder, Natur, Blüten, Blätter, kunstvoll zusammengesetzt, Inspiration, Beautiful

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Foodporn mit 25 Bildern in der Sekunde

Veröffentlicht am 01. Oktober 2017 von Roman
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Jeder kennt sie: die vielen Bilder auf Webseiten, Facebook oder Instagram mit Abbildungen von Burgern, Schnitzeln und Muffins. Essen ist und bleibt einfach ein begehrtes Fotomotiv. Wahrscheinlich, weil es einfach emotionalisiert und zweitens nich wegläuft. Viel schwieriger ist es, zum Beispiel Situationen und Momente einzufangen. So ein Kipferl bleibt einfach geduldig liegen und lässt sich wunderbar einfangen. Weil aber mittlerweile jedes Smartphone wirklich sehr gute Bilder macht, nimmt die Flut an diesen Motiven auch stark zu. Relativ neu ist aber der Trend zum Bewegtbild. Freilich ist es um ein vielfaches schwieriger ein ansehnliches, informatives und dennoch kompaktes Video von einem Rezept, einer Zubereitung oder einen Genussmoment zu erstellen.

Wie es wirklich gut geht, zeigt zum Beispiel der Food Artist & Commercial Director David Ma. Seit vielen Jahren arbeitet er schon in der Food-Branche, dreht Werbespots und setzt Pasta, Popsicles, Kürbiskuchen oder Schokoladentrüffel in Bewegung. Mit einem seiner jüngsten Projekte wollte er sich mal in einem ganz eigenen Projekt austoben. So entstanden seine #Foodfilms, in denen er Rezepte im Stil großer Hollywood-Regisseure in Szene setzt. Drei Tage hat er sich genommen, um einige seiner Lieblingsrezepte so augenzwinkernd wie actionreich zu inszenieren und sie mit jeder Menge Hollywood zu versehen.

Rezepte im Stil von Quentin Tarantino, Wes Anderson, Alfonso Cuarón (Gravity) oder Michael Bays (Armageddon, Transformers). Sehr gelungen. Viel Spaß beim Zusehen.

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Bagelmanufaktur am Albertinaplatz

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Der Herr der Ringe – Joseph Brot eröffnet eine neue Niederlassung

Veröffentlicht am 29. September 2017 von Roman

Fuck Oida, ist des gut. Wenn Josef Weghaupt ein neues Geschäft eröffnet und darin über seine Philosophie und Produkte redet, dann geht es mit seinen Emotionen ganz schön rund. Da steckt sehr viel Leidenschaft in seinen Produkten und Konzepten, das spürt und schmeckt man letztendlich auch. Einerseits will er seinen natürlichsten und einfachsten Produkten ein schönes Ambiente bieten, andererseits kommt da auch nichts rein, was im Brot, Gebäck oder anderen kleinen Take-away Artikeln etwas verloren hätte. Und Frisch bedeutet bei ihm und seiner Crew aber auch noch frisch. Nicht aufgetaut und aufgewärmt - frisch halt einfach. Was einfach klingt, braucht in der Realität dann aber einiges an Gespür und Konzept. Denn wenn man möglichst frisches Takeaway und Gebäck abbieten will, dann braucht es für möglichst kurze Wege auch eine Zubereitungsküche. Und genau so eine befindet sich unter dem neuen Geschäft. Hier Handwerk Küchenchef Thomas Wohlfarter und breitet mit seinem Küchenteam neben dem Zutaten für den Bagel auch alles frisch für die Salate zum Mitnehmen zu. Alles wird vor Ort täglich frisch von den Profis gebacken, gekocht und zubereitet. So gibt’s in der Joseph Bagelmanufaktur ab sofort Bagels belegt mit hausgebeiztem Lachs, cremigem Hummus, handgerührtem Cream Cheese, warmem Wiener Beinschinken vom Thum und warmem Dry Aged Bio Roastbeef vom Höllerschmid aus dem Kamptal.

Wir haben den Blick hinter die Kulissen heute sehr genossen und auch noch ein paar frische Bagel probieren dürfen. Die Bagel werden hier im Geschäft direkt vor den Augen der Kunden zubereitet. Denn Transparenz ist Josef Weghaupt besonders wichtig. Nicht soll verschleiert werden. Bei seinem nächsten Konzept möchte er am liebsten sogar die Kühlung aus Glas machen. Nur so kann der Kunde sehen, dass man hier nichts zu verbergen hat. Denn "veroarschen" können die anderen ihre Kunden. Er möchte das aber auf keinen Fall tun und lebt dies mit seinem engagierten und jungen Team Tag für Tag. Dafür kosten die Produkte (leider) auch mehr. Die Gewinnspannen sind aber oft sogar geringer als zum Beispiel bei günstigeren Produkten im Handel. Er weist hier auf eine aktuelle Kampagne zum "frischen" Kaisersemmerl eines Lebensmittel-Diskonters für 15 Cent pro Stück (im Moment sogar im Angebot für 9 Cent) hin, der damit wahrscheinlich pro Semmel noch 50% Gewinnspanne hat. Was da dann in der Semmel drin sein kann, möchte man sich gar nicht wirklich vorstellen. Für einen (unbelegten) Bagel um 2,40 Euro würde man im Moment beim Diskonter gerade 26 Stück Kaisersemmeln erhalten. Verrückt, oder?

Hier geht es zur Bagelmanufaktur ...

Bekannt für seine geschmacklich vollendete Bio Brot- und Gebäckproduktion hat sich Joseph Brot als neues Ziel gesetzt, den Bagel im Herzen Wiens zu etablieren – und das an höchst prominenter Adresse: am Albertinaplatz (Ecke Führichgasse/Tegetthoffstraße).

In dem Ecklokal befand sich früher ein Souvenirgeschäft. Die Steinfassade ist noch von damals - das Stockwerk wurde aber entfernt uns so ein hoher und Lichtdurchfluteter Raum geschaffen. Die vielen Geigen an der Fassade gibt es scheinbar noch im Fundus nach der Übernahme von vor 6 Monate. Wer also Bedarf nach so einer Souverniergeige hat, kann sich gerne bei Josef Weghaupt melden.

Der Bagelteig wird täglich hergestellt, mit einer eigens entwickelten Zwei-Daumen-Technik geformt und vor dem Backen auch noch gekocht, wie sich das für einen anständigen Bagel gehört. Danach wird er auf einem leinenbespannten Holzbrett das erste Mal gebacken, gestürzt und anschließend auf einer Steinplatte ein zweites Mal gebacken.

Wien statt New York - den besten Bagel gibt es ab sofort im ersten Bezirk Auch wenn uns Hollywood gerne eine andere Geschichte erzählt, der Geburtsort des Bagels befindet sich nicht im Keller eines New Yorker Deli’s. Die wahre Geschichte des runden Gebäcks fand ihren Ursprung zumindest der Sage nach in Wien während der Türkenbelagerung. Doch anders als das Kipferl gaben die Bäcker der Habsburger das Gebäck mit dieser unnachahmlichen Konsistenz damals aus der Hand und so findet man heutzutage Bagels vor allem in Nordamerika.

Besonders wichtig war es Josef Weghaupt und seinem Team, nicht einen New York- oder Montreal-Style Bagel nachzuahmen, sondern eine ganz neue, eigene Art des Bagels zu vollbringen: den Joseph Bagel.

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TO’AK - for pure Schokolove

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In ancient times, chocolate was considered sacred and noble. Then in the industrial era it was commodified and mass-produced. To’ak is working to restore chocolate to its former grandeur and push its boundaries to new horizons.

Veröffentlicht am 15. September 2017 von Roman

Heute waren wir bei Johannes Lingenhel im Lokal und haben eine luxuriöse Köstlichkeit verkostet. TO'AK heißt die Schokolade, die in jeder Hinsicht versucht, nur das beste, edelste und moralisch einwandfreie in jedes Gramm zu packen. Von denen gibt es dann genau 50 und eine Holzpinzette in einer edlen Verpackung, wofür man dann aber auch einen Preis zwischen 275 und 365 Euro hier im Lingenhel verlangt. Ist es die Sache wert? Nun, dass muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist es schön, wenn man auch pure Qualität und Leidenschaft angeboten bekommt. Die kleinen Mengen, die Liebe zum Detail und die Hingabe, mit der man die besten Zutaten und Prozesse auf der ganzen Welt erkundet, lassen eben keinen günstigeren Preis zu.

Einer der Gründe von TO’AK ist Carl. Carl ist Österreicher und lebt schon länger in Ecuador. Er und sein Mitgründer Jerry Toth wollten einen Schokolade produzieren, die ähnlich wie Wein den Jahrgängen unterworfen ist und man das Terroir in ihr spüren und wahrnehmen kann. Denn manche Jahrgänge sind feuchter, wärmer oder kühler als andere. Und die Kakaobohnen nicht immer gleich. In der Großproduktion achtet man im Moment allerdings eher darauf, immer denselben Geschmack zu erzielen und die Schwankungen auszugleichen. Bei TO'AK geht man allerdings einen anderen Weg. Und dies spiegelt auch der Name TO'AK wieder was in etwa so etwas wir Baum und Erde bedeutet. Man verwendet bei den Schokoladen einen „Ursorte“ Kakao, die laut aktuellen Funden auch ihren Ursprung in Ecuador hat. Diese Sorte, die durch Naturplagen (ähnlich der Reblaus beim Wein) und der Industrialisierung vom Aussterben bedroht ist, kommt in die Schokoladen von TO'AK.

Die geringen Mengen der TO'AK Schokoladen gibt es weltweit nur in ganz wenigen Geschäften zu kaufen. Zum Beispiel bei Harrods in London. Aber eben auch in Wien bei Johannes Lingenhel in der Landstrasser Hauptstraße.

Bei der Verkostung wurde uns erklärt, dass es schon zu kleinen geschmacklichen Veränderungen kommen kann, wenn man die Schokolade mit bloßen Fingern angreift. Deswegen liegt der Verpackung auch eine kleine hölzerne Pinzette bei, mit der man die einzelnen Stücke dann auf die Zunge legt, ein-, zweimal durchbeißt und dann schön langsam zwischen Zunge und Gaumen schmelzen lässt. So entfalten sich alle Aromen am besten.

Verkostet haben die Gäste und Journalisten insgesamt 6 verschiedene Sorten bzw. Jahrgänge. Mit ebenfalls unterschiedlichen Kakaoanteilen. 2 davon wurden in Whiskey- bzw- Cognacfässern gereift und haben daher die zarten Aromastoffe dieser Spirituosen angenommen. Diese haben mit persönlich am besten geschmeckt. Aber auch die anderen waren eine Wucht.

Bei der Verkostung haben wir auch ein paar Freunde getroffen und eine Menge Spaß gehabt. Auch Toni von BYAH war mit dabei und hat auf ihrer Webseite einen schönen Bericht mit noch mehr Hintergründen verfasst.

Nach der Verkostung der Schokoladen gab es dann auch noch etwas Sprudelndes. Während der Verkostung bekamen wir reines Wasser, um den Geschmack der schmelzenden Schokoladen nicht zu beeinträchtigen.

Außerdem wurden aus der Küche noch ein paar Häppchen serviert und man konnte sich mit den anderen Gästen über die soeben gemachten Erfahrungen unterhalten und noch den Abend ausklingen lassen. Wir haben uns bei den Köstlichkeiten aus der Küche allerdings zurückgehalten, da uns unser anschließender Besuch im Wiener Wohnsalon zum Essen bevorstand. Also 2 sehr schöne kulinarische Erlebnisse mit lieben Freunden an nur einem Abend.

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TO'AK, Schokolade, handverlesen, Rarität, Feinkost, Jahrgang, Lagerung, Verkostung, Lingenhel

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