All-Clad macht Profi-Köche glücklich

Veröffentlicht am 03. August 2013 von Roman
Lesezeit: Lesezeit: cirka 3 Minuten (9 Bilder)

Um gut zu Kochen braucht es neben der grundsätzlichen Liebe dazu vor allem gute Lebensmittel aber auch gutes Werkzeug. Beide erleichtern einem die Arbeit ungemein. Mit guten Lebensmitteln ist das Kochen einfach, da es meist nur wenig davon benötigt um am Ende rasch ein tolles und gut schmeckendes Ergebnis zu erzielen (z.B. feiner Büffelmozzarella, g'schackige Paradeiser, frisches Basilikum, Salz, Pfeffer, Top Olivenöl - dazu warmes Weißbrot: fertig!). Aber teilweise benötigen manche Zubereitungen auch spezielle Techniken - und dann kommt das richtige Werkzeug ins Spiel. Egal ob stundenlanges cremig rühren, klitzeklein Geschnittenes oder auch perfekt Gegartes. Insbesondere bei letzterem kommt es zu einem guten Teil auf die Töpfe und Pfannen an. Jeder hat sie, jeder hat seine/ihre Vorlieben und auch jedes dieser Kochgeschirre hat besondere Eigenarten. Ob schwer, leicht, schnell, schön oder stabil - es ist eine Ermessenssache, womit man gerne kocht. Vorausgesetzt, man hat sich damit überhaupt schon mal auseinander gesetzt. Schließlich gibt es auch jede Mengen Töpfe und Pfannen um ganz wenig Geld bei IKEA oder im Baumarkt - sogar bei einigen Elektrohändlern sind viele Küchenutensilien bereits zu erhalten. Die Bandbreite geht hier vom totalen Einstieg ('My first Reindl') bis hin zum Profi-Instrument (was nicht unbedingt immer das Beste oder Teuerste sein muss - aber leider oft so ist 😊).

Wer von seinem IKEA Kochgeschirr überzeugt ist, den werden wir hier kaum von höherwertigen Küchengeräten überzeugen - denn in jedem Bereich gibt es immer auch billige Werkzeuge. Eine gute Ausstattung macht dafür noch keinen Koch - ist aber oft eine große Erleichterung und liefert am Ende meist auch bessere Ergebnisse. Oft rechnet sich ein gutes Werkzeug sogar über die Zeit, weil man wesentlich seltener etwas neu anschaffen muss und so das gewohnte und lieb gewonnene Tool über Jahre weiter verwerden kann.

Neulich waren wir bei einer Vorstellung und Präsentation von All-Clad im Hotel Kempinski und konnten so die Pfannen und Töpfe dieses Herstellers live erleben. Inklusive diverser Hintergründe, warum Profiköche (wie beispielsweise Philipp Vogel oder Christian Petz) auf All-Clad stehen und diese als Profis im Einsatz haben. Schnell sind sie und eine überaus gute Wärmeübertragung bieten die im 3-Schicht-Verfahren (eine Erfindung von All-Clad wo Edelstahl den idealen Wärmeleitern Aluminium bzw. Kupfer jeweils die Lebensmittelverträglichkeit, äußere Hülle bzw. Stabilität verpasst. Und dennoch nicht so schwer wie zum Beispiel die Kupfer-Geschirre oder Gusseisen-Alternativen).

Ende der sechziger Jahre wurde All-Clad Metalcrafters vom Metallurgen John Ulam in den USA gegründet. Roll-Bonding heißt die Technik, bei der die einzelnen Schichten und Legierungen mit Hitze und Druck zu einer untrennbaren Einheit verwalzt werden. Und weil man bei All-Clad von der Technik, Entstehung und Genauigkeit überzeugt ist, gibt es auch eine lebenslange Garantie jede Pfanne oder Topf zu reparieren, wenn trotz sachgemäßer Nutzung mal ein Fehler zum Vorschein kommt.

Am meisten wird bei All-Glad die Serie aus Edelstahl gekauft - weil sie einerseits die Präzision sowie beste Hitzeübertragungs-Eigenschaften liefert (Außenwand besteht aus einem ferromagnetischem Edelstahl und sorgt hier für die Eignung für Induktionsherde - im Inneren sind reines Aluminium und Aluminium Legierungen - an der Innenseite 18/10 Edelstahl). Der innere Kern zieht sich dabei bis zum oberen Rand der Seitenwände und hat eine gleichbleibende Wandstärke. Dadurch verteilt sich die Hitze schnell und effizient rund um das gesamte Gargut und es gibt keine heißen einzelnen Stellen.

Bei der Copper-Core Serie ist der Aufbau noch komplexer. 5 Lagen (Edelstahl - Aluminium - Kupferkern - Aluminium - Edelstahl). Damit man den Kupferkern (bester Wärmeleiter) auch sieht und beim Kochen nicht nur bemerkt, ist an der Pfannen/Geschirr-Außenseite am unteren Rand eine kleine Fuge eingearbeitet - die das Kupfer an dieser Stelle sichtbar macht. Damit bekommen die Pfannen und Töpfe allerdings einen etwas verspielten (Goldrand) Touch. Vielleicht nicht jedermanns Sache - jederfrau steht da vielleicht etwas mehr darauf - nur ist die vielleicht nicht immer die Hauptzielgruppe bei so einem technisch ausgefeilten und dann auch schweren Produkt.

Preislich bewegt man sich bei der Steinles-Steel Serie zwischen 100€ (Butterwärmer) und 350€ (Topf mit 11,4l), während die Coppercore von 200€ (Buttertopf) bis etwa 460€ (Topf mit 7,6l) reicht. Und damit kommen wir auch schon zur Antwort auf die Frage, ob All-Clad alle glücklich (all glad) macht? Fast alle. Denn die Brieftasche wird unter so einer mit All-Clad Töpfen und Pfannen ausgestatteten Küche ächtzen und stöhnen. Den Koch/Die Köchin wird so eine Ausstattung allerdings freuen. Ob man nun aber zu anderen Alternativen wie Mauviel oder LeCreuset greift - die beide ebenfalls sehr teuer und auch noch viel schwerer sind - ist dann oft eine Philosophie-Frage. Wir wären wohl für All-Clad Produkte sehr empfänglich, wenn wir nicht schon eine gute Ausstattung von den eben genannten zuhause im Einsatz hätten.

Seit der Präsentation haben wir dafür jetzt auch ein kleines All-Clad Pfännchen zuhause, welches uns auch noch ein wenig glücklicher macht. Lässt sich sicher hier demnächst auch auf unserer Seite entdecken. (Alle Bilder von All-Clad)

TAGS

All-Clad, Pfannen, Töpfe, Roll-Bonding, John Ulam, Canonsburg, USA, Profikoch, Philipp Vogel, Christian Petz, Palais Hansen Kempinski, Wien, Badeschiff, Toni Mörwald, Mauviel, LeCreuset, Geschirr, Küchenausstattung

Love
WRITE forum
Das passt dazu